Montag, 22. Mai 2017

Über die Liebe

Astrid gab das Motto vor für einen Post. Das Motto: Liebe.
Ich habe nachgedacht, es sickern lassen und ein paar schaurige Versionen zu diesem Thema geschrieben. Aber jetzt weiß ich worüber ich schreiben muss.

ÜBER DIE LIEBE ZUM LEBEN


Diese unbändige Kraft in mir, die leben will. Diese Freude an der Sonne auf der Haut, am Wind in den Haaren. Die Kraft in jedem Atemzug. Ich liebe das. Ich liebe es von diesem winzigen blaßblauen Punkt im Universum in das große Nichts da draußen hinausschauen zu können, ja zu dürfen.

Ich plage mich, wie jede andere Mutter auch, mit meinem Nachwuchs herum. Meistere tapfer das, was man Alltag nennt und doch … jeder Moment wurde mir geschenkt. Jedes mal, wenn ich innehalte und hinaufschaue und blinzen muss, weil die Sonne so hell ist oder wenn der Wind die Wolken über den Himmel treibt, jeder dieser Momente geschieht in meiner kurzen, kleinen Zeit. Ich darf singen und tanzen, lachen und weinen, im Stress versinken oder vor Langeweile einschlafen.

Was immer mir das Leben auch schon angetan hat (es war nicht immer alles rosig), wasimmer auch noch auf mich zukommt, ich habe den Jackpot schon gewonnen. Ich lebe.

Und dazu kommt noch folgende, geniale Gedankenepisode: (sorry, ich bin nun mal eine kleine Naturwissenschaftlerin)

Ich bin ein Teil dieses Universums. Ich bin eine alte Sonne. Und ich meine das total wörtlich. Jedes Atom, aus dem ich bestehe, entstand in einer Sonne. Im All gibt es nur Wasserstoff und ein wenig Helium. Alles andere .. ALLES ANDERE ist irgendwann einmal in einer Sonne entstanden.
Diese hat ihre Millionen Jahre als Sonne gelebt und ist dann in einer Supernova explodiert. Dabei hat sie all ihre Masse einfach ins All hinausgeschossen. Aus diesem herumfliegenden Staub hat sich dann irgendwann unser Sonnensystem entwickelt, dann unsere Erde, durch irgendeinen verrückten Zufall das Leben auf ihr und am Ende dieser Kette, stehe ich.

Jetzt bin ich dran. Im langen Leben des Universum ist jetzt meine kurze Zeit, mein Leben. Ich, die ich aus Sonnenstaub gemacht bin, der die Evolution einen Funken Verstand (und nicht mehr ;-) gegeben hat. Ich darf jetzt leben. Ich darf atmen, die Sonne spüren und den Wind.
In mir steckt die Kraft des Universums.

Und wie es nunmal so ist, bin ich noch über dieses Zitat gestolpert. Das macht mich auch nochmal schmunzeln.

gesehen auf pinterest

Soll soviel heißen, wie ich bin nicht nur ein Mensch, ich bin ein Punkt im Universum, der das Universum ist, wie es sich gerade selber erkennt.

Ach, ich liebe das!



Zu Astrid von

Freitag, 19. Mai 2017

Gelesen KW 20 - Schwächelt das Erdmagnetfeld ?

Dieses mal wieder Wissenschaftliches: Ihr habt womöglich schon mal davon gehört, dass sich das Erdmagnetfeld der Erde schon mal umgepolt hat. Soll heißen; Norden war Süden und umgekehrt.

Neulich (also in den letzten 180 Jahren) hat sich das Erdmagnetfeld immer mehr abgeschwächt, was weitläufig zu der Annahme führte, dass demnächst ein Wechsel bevorstehen könnte. Nun stellt sich heraus: dem muß so gar nicht sein.

Magnetosphere rendition
Bildquelle: NASA
Zunächst einmal ist das Magnetfeld der Erde nicht ganz so einheitlich wie man sich das gerne aufmalt. Es bewegt sich gut 50km pro Jahr von Kanada Richtung Russland und, es ist weltweit betrachtet nicht einheitlich.

Es gibt eine Lücke im Südpazifik. Zwischen Südafrika und Südamerika ist das Erdmagnetfeld deutlich reduziert, was dazu führt, dass die kosmische Strahlung (vor allem die der Sonne) dort deutlich stärker auf die Erde prasselt. So ist die Strahlenbelastung von Flugpassagieren auf dieser Route 1000x (eintausend) mal höher als die auf anderen Flugrouten. Die Wissenschaftler an Bord der ISS nehmen beim Durchqueren dieses "Magnetlochs" (Dauer etwa 2 Minuten) 90% ihrer täglichen Strahlendosis auf.
Nicht ohne.
Also das Magnetfeld ist nicht einheitlich und es ruht nicht.

Aber
das war schon immer so.
Dank einem alten Brauch in der Grenzregion zwischen Südafrika und Zimbabwe (Die Bewohner am Limpopo-Fluss an Südafrikas Grenze zu Zimbabwe und Botswana brannten ihre Hütten einem Ritual folgend ab, wenn Dürre herrschte. Die Hitze des Feuers von mehr als tausend Grad veränderte den Lehm: Als das Feuer ausging, der Boden erkaltete, richteten sich magnetische Minerale im Lehm gemäß dem damals herrschenden Erdmagnetfeld aus - Zitat Spiegel online)
konnten Wissenschaftler jetzt belegen, dass schon seinerzeit  (zwischen 1500 und 1000 Jahren n.Chr.) eine solche Schwankungsphase stattfand, der - und jetzt kommt's - keine Polumkehrung folgte.

Plump könnte man sagen:
man sei so schlau wie vorher, was zeitgleich
auch schon nicht mehr stimmt ;-)


Gelesen hier:
Spiegel online

Mittwoch, 17. Mai 2017

Upcycling Papas Jeans

Damals, seinerzeit, nach dem Krieg, da haben Kinder häufig Dinge getragen, die aus den alten Kleidern der Eltern genäht worden waren. Das war nicht cool, das war notwendig.

Als dann der Krieg vorbei war und die Wirtschaft Europa wieder zu einem blühenden Fleckchen Erde machte, war Kleidung wiederzuverwerten total verpönt. Es war ein Zeichen von Armut. Und niemand wollte mehr arm sein.
Weiter 40 Jahre danach kam die Einsicht, dass dieser enorme Aufschwung gewaltige Umweltkosten verursacht hat und die Menschen erkannten, dass man nicht alles gleich wegwerfen sollte.

Und damit kam das Upcycling.
Alten Dingen - in unserem Fall alter Kleidung - ein neues Leben zu schenken. Aus Alt mach Neu ist erstmals cool, weil es eine Einstellung zur Verantwortung für unseren Planeten erkennen läßt.

Wenn ich das meiner Tochter erzähle, würde sie "Klingt gut, Mama!" sagen, denn sie trägt ihre neue Sommerjeans in Capri-Länge besonders gerne, weil es mal eine Hose von Papa war.

Ein Stück Geborgenheit zum Anziehen quasi.


So wie es bei uns im Moment nun mal ist, steht schlicht-as-schlicht-can ganz oben auf der so-solls-werden Liste.
Ergo eine Hose mit fast nix - bis auf dieses oppolente Stick-Perlen-Teil, dass ich mir letztes Jahr am Schneidereimarkt erjagt habe.


Und wenn ich mir hier schon in Nachhaltigkeit ergehe, dann muss ich euch noch etwas zeigen.
Als ich diese Hose oben nähte, war ich nachmittags ein wenig Flanieren (Ballettkurs-Bring-Service) und stolperte über ein Stückchen "Mode", dass frapante Ähnlichkeiten aufwies, mit dem Rest der Jeans, die ich gerade in den Rest/Mistsack geworfen hatte.


Ich kann mich nicht entscheiden, ob das jetzt Resteverwertung ist
oder einfach nur ganz unglaublich krank.
Wie auch immer. Es ist auf jeden Fall optisch lustig.
Irgendwie.

Montag, 15. Mai 2017

Über mich - 15 Antworten

Eine About me /Über mich - Seite hat ja jeder Blog. So auch ich. Und es war wieder mal an der Zeit diese Seite einem Update zu unterziehen.
Erst habe ich versucht über mich zu schreiben - desaströs. Dann kam mir aber die erlösende Idee andere für mich schreiben zu lassen - outsourcing nennt man das heutzutage. (Bitteschön HIER nachzulesen: Eva, Kathrin und Birgit haben eine Kurzfassung von mir gegeben.)

Tja und dann fingen plötzlich - das hat nix mit mir zu tun - alle möglichen Instagramer an, sich in einer Serie vorzustellen und ein wenig von sich zu erzählen. Das gab reichlich Text für instagramische Verhältnisse und die Erkenntnis, dass es nett ist über Andere zu lesen.
Deswegen heute hier, das erste und vermutlich auch das letzte Mal ganz viel über mich.


1.) Lieblingsfarbe
Alles nur nicht beige.

2.) Wieso postest du keine Essenfotos auf Instagram?
Weil ich Essen esse und nicht anschaue.

3.) Wie heißen deine Katzen?
Vito und James. Don Vito Corleone (Der Pate) und James Tiberius Kirk (Star Trek)
Sonst noch Fragen?

4.) Wieso schreibst und sprichst du oftmals auf englisch?
Ich war auf ein Auslandssemester in London während meines Studiums, dazu ein paar Monate in den Staaten, ich schaue Filme grundsätzlich im Original (da bin ich ein Snob) und lese Bücher auf Englisch, wenn das ihre ursprüngliche Sprache ist.
Wenn ich emotional werde, denke und spreche ich oft englisch. Manchmal ohne es zu merken.
Ach ja, mein Mann ist geborener Engländer. Das könnte natürlich auch ein Grund sein.


5.) Was für Nähmaschinen hast du?
Keine Ahnung. Ich habe eine Brother Nähmaschine. 500 € hat sie damals gekostet, eine Overlook ebenfalls Brother, ebenfalls 500 € und eine Stickmaschine. Die war echt teuer. Häufig verwende ich noch meinen Plotter, einen Silhouette Portrait.
Ich hätte eventuell gerne eine Cover, aber dafür fehlt mir nicht nur das Geld sondern eiskalt auch der Platz.

6.) Wieso nähst du nicht mehr für dich?
Weil ich mittlerweile weiß, was mir steht und was nicht. Und die Teile, die ich allgemeinhin gut kann, also Shirts und Sweat-Jacken, die stehen mir einfach nicht wirklich. Vor allem diese bunten, gemusterten Jerseys kriegen auf mich hin Ausschlag. Wir passen nicht zusammen.
Und da ich ökologisch verantwortungsvoll handeln möchte, will ich einfach nicht Stoffressourcen verschwenden.
Eine Jeans will ich allerdings probieren.
Hab ich fix vor.

7.) Kinder und Kindererziehung.
HA!
Ich versuche zu überleben, falls es das ist, was du wissen willst. Erziehungstechnisch möchte ich gerne Kinder erziehen, die, wenn sie ausgewachsen sind, nette, kreative, offene und verantwortungsbewußte Menschen sind.
Dazu müssen sie ein paar Dinge wissen und die versuche ich ihnen im Alltag liebevoll EINZUHÄMMERN.
:-)

Sommerferien: die Kinder ständig daheim

8.) Männer
Ich mag Männer.
Grundsätzlich.
Aber einfach ist es nicht. ;-)
Mehr sag' ich dazu nicht. Hab' ja einen daheim.

9.) Der Katalog. Wirst du noch einen machen?
Weiß ich nicht.
Das war schon irre viel Arbeit. Und ein paar Dinge sind schief gelaufen, die ich mir nicht recht verzeihe. (Schluck bei dem Gedanken) Ich denke in Phasen darüber nach, aber es ist noch nicht soweit. Ich kann diese Frage noch nicht beantworten.

Das Thema liegt mir eben am Herzen

10.) Lieblingsbuch
Okay, here's the thing: Ich bin ein Pride & Prejudice Fan (Jane Austen, falls das ein paar Banausen da draußen nicht wissen ;-). Ein ganz ein arger. Das wissen hier am Blog nicht allzuviele, weil ich darüber eher ein Postserie als einen einzelnen Post schreiben könnte. Und genau deswegen habe ich das nie getan.
Ich habe das Buch ca. 10 mal daheim. Gelesen habe ich es vielleicht ähnlich häufig. Gehört allerdings locker 60 mal (Hörbuch). Locker.  Ich kann dieses Buch auswendig (kein Scherz!). In englisch wohlgemerkt (natürlich - Augenroll). Ich habe fünf deutsche Übersetzungen daheim, aber keine kommt an das Original heran. Wenn man mir eine Freude machen will, schenkt man mir Pride & Prejudice. Ein 100% Winner. Kann ich nicht zu oft haben.
Kurz: Die Geschichte ist eine entzückende Liebesgeschichte. Das Herausragende ist allerdings der Schreibstil und die unfassbar gut gezeichneten Charaktere. ICH LIEBE DIESES BUCH!
Oh mein Gott ... ich halte mich jetzt echt zurück.

11.) .. und die Sache mit den Filmen
Ich schaue gerne Filme. Ja. Ich analysiere danach auch gerne ob die Geschichte gut ist, ob sie gut erzählt ist, was die Schauspieler leisten und auch Dinge wie die Musik und die Kameraführung sind mir nicht wurscht.
Es ist wohl sowas wie ein Hobby. Angenehmerweise teile ich dieses mit meinem Mann. Wir sind echt unangenehme Filmbesprecher. Also, wenn ihr nicht ehrlich darüber reden wollt, solltet ihr uns nicht darauf ansprechen. Wir haben da immer sehr viel dazu zu sagen.

Unser Lieblingskino hat letztes Jahr umgebaut! :-)

12.) .. und die Zeitungen
Ich lese gerne Zeitung. Es hat etwas mit Beobachtung zu tun. Am liebsten lese ich zu ein und demselben Thema in ganz unterschiedlichen Zeitungen nach. Da wird dann schnell klar, wer schreibt und recherchiert und wer schreibt ab. Zudem erkennt man gut die verschiedenen Standpunkte. Das ist interessant zu beobachten.
Das Ganze macht Spaß, kostet aber enorm viel Zeit. Ich mache das seit .. etwa 10 Jahren. Und es hat mich verändert und meine Sicht auf die Welt. Es gibt Phasen, da verordne ich mir allerdings eine mehrwöchige Abstinenz.

13.) Was ist dein Ziel im Leben?
Im Moment will ich eigentlich nur mit mir klarkommen. Mich kennen, mich akzeptieren, mich mögen. Meine Stärken und meine Schwächen. Auf mich aufpassen. Und meine Kinder lehren dasselbe zu tun.

Oh Cäpt'n mein Cäpt'n - zum Tod von Robin Williams

14.) Wien
"Du bist keine Stadt, eigentlich bist du ein Museum", singen Wiener Blut und sie haben recht. Ich lebe sehr zentral, mitten in Wien und ich lebe tatsächlich in einem Museum. Diese Stadt hat soviel Geschichte, sie ist ein riesiges Kunstwerk, es tröpfelt förmlich von den Dächern. Wien lacht und weint ständig.
Ich finde, das kann man spüren, wenn man die Augen aufmacht oder zu. Je nach dem.

15.) Deine Stärke, deine Schwäche
Ich bin schnell im Kopf.
Schokolade.

Ist noch jemand da?
Wenn ja, dann hoffe ich, dass da was für euch dabei war!
Ich lese - Achtung Zaunpfahlwink - gerne auch ein wenig über euch in dieser Art.
Eure

Freitag, 12. Mai 2017

gesehen - Manche denken anders, die USA verstehen lernen

Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ein Business zu gründen ist wohl nirgendwo so einfach, so normal wie in den USA. Es gibt viele Unterschiede zu Europa. Einer davon ist wohl auch das, was man entfernt als Selbstständigkeit und Eigenverantwortung verstehen kann. In den Vereinigten Staaten ist jeder zu 100% für sich selber verantwortlich. Auch und vor allem, wenn es um die Gesundheit und die Krankenversicherung geht.

Es gab, bis Obamacare, keinerlei Grundversicherung. Wer sich nicht selber versichert hat, war schlicht nicht versichert. Er wurde zwar in einem Notfall behandelt, aber jedwede weiterführende Betreuung war selber zu bezahlen. Und wer das Geld nicht hatte, tja, da ist dann wohl auch der eine oder die andere gestorben.

Zur Zeit bewegt sich da aber einiges. Ich kann nicht genau erklären was genau passiert, aber es ist zumindest interessant zuzusehen. Durch Obamacare haben die Menschen begonnen umzudenken. Viele, nicht alle. Das wird gerade deutlich sichtbar.

Letzte Woche wurde dieses Thema besonders intensiv diskutiert (das war noch bevor Trump den FBI-Direktor gefeuert hat). Ausgelöst hat diese Debatte Jimmy Kimmel.



Jimmy Kimmel hat eine der bekanntesten Late Night Shows. Er war Gastgeber bei den Oscars. Er lebt in Hollywood und ist, wie alle Künstler dort, ein Demokrat.
Jimmys Frau hat vor 10 Tagen einen Sohn zur Welt gebracht. In diesem Video erzählt er - sehr emotional - davon, was kurz nach der Geburt passierte. Denn sein Sohn ist krank, schwer krank, Herzfehler-Sonderklasse. Notoperation am offenen Herzen nur einige Stunden nach der Geburt. Ein Alptraum.
Nun ist Jimmy ja mittlerweile Multimillionär (er kommt aus ärmlichen Verhältnissen) und hatte all die Versicherungen und das Geld um seinen Sohn optimal versorgen lassen zu können. Aber Jimmy Kimmel erkennt auch, dass viele Menschen sich diese Art der Versorgung in derselben Situation nicht würden leisten können, wenn Obamacare abgedreht werden würde.
Und er sagte das eben auch.
Gedanken, die so in den USA noch sehr selten artikuliert wurden.

"If your baby is going to die and it doesn't have to, it shouldn't matter how much money you make. I think that's something now, wether you are a republican or a democrat or something else; we all agree on that, right?" (zu hören ab Minute 11.28)

Der Applaus im Publikum rauschte auf und auch online und in den Nachrichten schlug dieser Monolog hohe Wellen. Aber ... eben nicht nur in die eine Richtung, denn es gibt eben auch eine andere Sichtweise.
Ich denke es war am Tag darauf, da hat dann die Abstimmung stattgefunden, die den ersten Schritt zum Fall von Obamacare darstellt. (die Sache ist, auch wenn das in den Nachrichten oft so dargestellt wird, noch lange nicht durch .. !)

Und Bill Maher, hat es dann klar ausgesprochen:
er erwähnte Jimmy in seiner Show und zitierte obige Aussage, fügte dem dann aber die Realität hinzu:
"Unfortunately, that's not true. And that need's to be said. That's not true. One side wants to tax rich people, so babies don't have to die and one side is mostly against that."
und weiter
"... people will die. And they know it. It's a price they're willing to pay. We're not all on the same page. We don't all agree!"



In den USA wird diskutiert was das Zeug hält.

Und auch Jimmy hat sich in seiner Show nochmal dazu geäußert. Denn auch er wurde reichlich angeprangert. Im Netz und auch in einigen Medien. (das Video dazu hier)


Die andere Meinung ist eben jene, dass jedes Baby Notfallsmedizin erhält  und dass es ja jedem freisteht sich das Geld für solche Fälle auf die Seite zu legen.
Es gibt erstaunlich viele Menschen in den USA, die nicht bereit sind, mit ihrem Geld, die Kosten von kranken Menschen zu übernehmen.
Dass so eine Erkrankung mit der Notoperation aber nicht gelaufen ist, sondern, dass man damit ja noch jahrelang zum Arzt rennt, das verstehen diese Leute eben unter Eigenverantwortung. (die einzig akzeptable Erklärung, die ich für diese Haltung erkenn kann)

Der erste Schritt in Richtung Abschaffung ist jetzt aber getan und, wie in den Staaten üblich, sind die Abgeordneten des Kongresses in ihre Bezirke gefahren um in den Town-Hall-Meetings ihre Wähler zu treffen um zu erklären, was da passiert und Überzeugungsarbeit zu leisten.
Ein ausnehmend harter Job, wie sich wieder mal herausstellte.
Seth Meyers zeigte eine Auswahl solcher Treffen ... das zeigt sehr schön, wie sehr da diskutiert wird. (ab Minute 3:09 - sehenswert)


Abzuwarten bleibt, wie eben jene Wähler reagieren, die am Ende ja Trump zur Präsidentschaft verholfen haben. Die Menschen im im Rust-Belt sind keine Millionäre. Sie können sich keine Versicherungen leisten. Und eben jene ehemaligen Kohlearbeiter haben mittlerweile häufig Erkrankungen, die als Vorerkrankung gelten und den Versicherungen als Vorwand gelten, sie, selbst, wenn sie das Geld hätten, nicht zu versichern.

Wieweit sich diese Menschen ihrem "Schicksal" fügen, wird sich zeigen.

Die Demokraten ihrerseits sind eindeutig der Meinung, dass sich die Republikaner damit ihr Grab schaufeln.
So haben sie, als die Abstimmung lief und die notwendigen 216 Stimmen erhielt, begonnen zu singen. "Nanananana, nananananana hey Good-bye.", schallte es durch das Haus.
Bezugnehmend auf die Midterm-Wahlen im nächsten Jahr.



Demokratie ist ein wertvolles Gut. Und zur Zeit kann man zuschauen, wie  das System der USA auf der Probe steht. Es läuft nur alles nicht so schnell ab, wie es die online-Welt gern hätte.
Aber es läuft!
Es bleibt interessant.



Dienstag, 9. Mai 2017

Shirts - eins für sie, eins für ihn

Was soll ich machen? Sie mag es zur Zeit supersimpel. No Schnörksel, no nix! Coolia findet das total okay. Heulender Wolf also. Keine gerafften Ärmelchen, kein Herzerl irgendwo. Wolf mit nix quasi.
Bitteschön.


Seine Ansprüche sind ähnlich. Simpel, aber bitte mit einem wisseschaftlichen Touch. (Zum Entgittern im übrigen eine Katastrophe .. KA.TA.STRO.PHE! Ehrlich)
... und E gibt es auch keines im Periodensystem. Europium kürzt sich eigentlich Eu ab ... 
Und das mir!
Wesentlich zu erwähnen ist, dass ich absolut nur auf Bedarf nähe. Ich arbeite keine Stoffe ab, damit meine Lade sich leert und der Shirtstapel im Kinderkasten wächst - ohne, dass sie das Teil dann tragen würden wollen.

Ich nähe was gebraucht wird. Das sind zur Zeit Shirts. Für beide. Und es kristallisiert sich womöglich noch die eine oder andere Short oder ein Rock heraus. Mal sehen.



Aber ich gestehe, es macht wieder richtig Spaß!
Anmerkung für mich: meine Schablonenfolie geht aus.


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